Kammerchor Zürcher Unterland ..... Presseberichte |
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<< zurück zur Presse - Übersicht Pressestimmen zum Konzert im Dezember 2006Zürcher Unterländer — 18. Dezember 2006Bülach — Ein grossartiger Kunstgenuss mit dem Kammerchor des Zürcher UnterlandsEs singen die Engel auf der ErdeMit einem berauschenden Konzert hat der Kammerchor des Zürcher Unterlands am Freitag das Publikum in seinen Bann gezogen.
Konzerte der Sonderklasse sind es immer, wenn der Kammerchor des Zürcher Unterlandes auftritt. Am Freitag ist dies in der bis auf den letzten Platz gefüllten katholischen Kirche in Bülach der Fall gewesen. Präsentiert werden Werke von Claudio Monteverdi aus der Zeit der Wende von der Renaissance- zur Barockmusik, von Giovanni Gabrieli, der als bedeutendster Musiker dieser Epoche gilt, und von dessen Schüler Heinrich Schütz, der 1627 mit «Daphne» die erste deutsche Oper komponierte. Eingebettet im StimmenrauschFeinfühlig dirigiert Chorleiter Beat Raaflaub seine rund 70 Sängerinnen und Sänger, bezieht in seine Führung virtuos auch das noch junge Gastorchester Capriccio Basel mit ein, das sich seit 1999 mit seinem individuellen Stil – Musizieren mit alten originalen Instrumenten – an die Spitze schweizerischer Barockorchester gespielt hat. Ein weiteres gemeinsames Konzertvorhaben ist im Sommer 2007 die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Stimmgewaltig unterstützt wird der Kammerchor von den Solisten Michaela Hauke (Sopran), Peter Kennel (Altus), dem Tenor Michael Feyfar, und Roland Fitzlaff (Bass). Das Magnificat von Monteverdi ist ein Wechselgesang zwischen dem Chor vor dem Altar und den Solisten auf der Empore. Die Zuschauer sind umgeben, ja eingebettet in einen glockenklaren Stimmenrausch, lassen sich tragen von einer Welle hoher Sanges- und Instrumentalkunst mit überragender Klangfülle und -tiefe. Hymne der GlückseligkeitWeihnachtliche Stimmung herrscht bei der Weihnachtsmotette von Gabrieli, wo es da zu Deutsch heisst «Heute singen die Engel auf der Erde ...» Das freudige immer wiederkehrende «Alleluja» tönt an diesem Abend wie eine Hymne der Glückseligkeit. Mit dem abschliessenden Magnificat SWV 468 von Heinrich Schütz setzt das Konzert einen grandiosen Höhepunkt und befreit die Zuhörer von ihrer Begeisterung. Ein nicht endenwollender Applaus ist das Dankeschön an die Künstler und Veranstalter für einen grossen Kunstgenuss. Christel Müller |